Interkulturelle Management Workshops

Die internationale Zusammenarbeit und die Integration von Firmen erfordern die Vorbereitung der beteiligten Akteure, um den “kulturellen Konflikt” zu vermeiden.

Sobald Menschen aus verschiedenen Kulturen effektiv zusammenarbeiten wollen, ist dies in der Regel mit Verhaltensänderungen verbunden. Dies kann als persönliche Herausforderung erlebt werden und kann einige Menschen verunsichern. Unser Ziel ist es, die erforderlichen Entwicklungen zu unterstützen, indem wir sie erklären, um sie zu legitimieren.

ACCT hat in diesem Bereich ebenfalls vielen Unternehmen wertvolle Hilfestellung geben können und notwendige Veränderungsprozesse erfolgreich abgeschlossen.

Trotz der engen Verbindungen auf wirtschaftlicher, kultureller und politischer Ebene sind Deutschland und Frankreich sehr unterschiedlich. Sozioökonomische und kulturelle Faktoren sind jenseits der Grenze völlig verschieden.

Außerdem verlaufen Projekte im interkulturellen Umfeld meistens nicht reibungslos. Die Konkurrenz schläft nicht und man muss permanent die eigene Strategie und die operative Herangehensweise in Frage stellen. Das impliziert Veränderungen, die oftmals nicht ausreichend erklärt werden und die Dysfunktionen oder gar Widerstände auslösen können.

Damit die Handlungen durch die Unterschiede nicht in verdeckten Konflikten erstarren, sondern zu Synergien und Bereicherungen werden, um die Kooperation und den Teamgeist zu fördern und die Leistung der Teams zu optimieren, sollte man die betroffenen Akteure beraten bzw. schulen. Dies wird auch dazu beitragen, positive Verhaltensweisen zu erzeugen, indem Komplementaritäten und Synergien hervorgehoben werden.

Das gilt einerseits für alle Akteure eines Unternehmens, die in Kontakt mit z. B. französischen Kollegen stehen, und andererseits besonders für Führungskräfte, die entsendet werden sollen.

Interkulturelles Management, ACCT Gilles Untereiner

Im internationalen Kontext stellt man fest, dass Managementpraktiken sich oft auf vielen Ebenen widersprechen.

Dies ist besonders auf der deutsch-französischen Ebene zu beachten, wo das jeweilige Verhalten geradezu antagonistisch sein kann.

  • Hierarchische Entwicklung: Aufstieg intern versus externe Rekrutierung
  • Autorität: Delegieren und Konsens suchen (bottom up) versus Zentralisierung (top down)
  • Innovation: inkrementale Planung und KVP versus radikale Änderung
  • Entscheidungsfindung: Risikovermeidung versus Risikoakzeptanz
  • Projektmanagement: Sequentielles, lineares Projektmanagement versus offene Herangehensweise/Puzzle
  • Meeting-Management: Tagesordnung versus Brainstorming
  • Kommunikation: große Formalisierung und Schriftkultur versus geringe Formalisierung und sehr verbal orientierte Kultur
  • Teamführung und Leadership
  • Forecasts, Zielvereinbarung, Reporting
  • Konfliktmanagement: Direktheit versus indirekte/diplomatische Ansprache von Konflikten

Für eine kostenlose und unverbindliche Telefonberatung stehen wir gerne zur Verfügung.

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